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Land policy is about the choices we make and the actions we take when we, as a polity, consider land uses. Land is territory. Land is real estate. Land is our natural environment. We appreciate land as a social construction ...

Die Bodenpolitik umfaßt alle politischen Entscheidungen und Handlungen, welche die Nutzungen des Bodens betreffen. Boden ist Territorium. Boden ist Immobilie. Boden ist Umweltgut. An der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund beschäftigen wir uns in Forschung und Lehre mit dem Boden als sozialer Konstruktion ... 


N E U I G K E I T E N


Informationen zur Planungskartoraphie im Sommersemester 2020

Die Vorlesung sowie die Übung zur Planungskartographie findet für alle Studierenden als Blockveranstaltung am 19./20.6 und am 3./4.7.2020 statt. Über den konkreten Ablauf (Themen, Übung, Uhrzeiten)  informieren wir zu einem späteren Zeitpunkt. Bitte melden Sie sich im moodle-Raum (2020 BSc M10.1 Planungskartographie) an. 

 


Der Lehrstuhl und die Fakultät trauern

 9 2 1989 Prof Dieterich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Professor Hartmut Dieterich ist verstorben

Der Lehrstuhl Bodenpolitik, Bodenmanagement und kommunales Vermessungswesen trauert um seinen ehemaligen Lehrstuhlinhaber Universitätsprofessor Dr. jur. Hartmut Dieterich. Von 1977 bis 1996 leitete Professor Dieterich (*1931) den Lehrstuhl "Vermessungswesen und Bodenordnung". Er studierte Politik, Volkswirtschaftslehre und Jura in Forest Grove (Oregon, USA), Tübingen und Kiel. Viele Jahre vor seiner Berufung arbeitete Professor Dieterich unter anderem als Leiter des Amts für Bodenordnung der Stadt Stuttgart sowie als Referent für Recht und Praxis der Bodenbewertung beim Bauministerium in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Von seinen Praxiserfahrungen und seinen Qualitäten als Wissenschaftler profitierten nach seiner Berufung an die Fakultät tausende Studierende sowie die MitarbeiterInnen des Lehrstuhls. Professor Dieterich verstand es wie kein Anderer, bodenpolitische Theorien und Modelle mit "der Welt da draußen" zu verknüpfen und auf die Finessen des Bodenrechtes und der Bodenordnung hinzuweisen. Seine unzähligen Veröffentlichungen zum Bodenmanagement, zur Umlegung und zur Bodenpolitik gehören nach wie vor zur Standardlektüre für Studierende der Fakultät Raumplanung und weit darüber hinaus. Er hat die Fakultät durch seine vielfältigen Arbeiten maßgeblich geprägt und dazu beigetragen, die Raumplanung als Wissenschaft weiter zu entwickeln. Hervorzuheben sind zudem sein Engagement zum Aufbau und zur Entwicklung universitärer Partnerschaften mit Polen und Russland - schon vor dem Zusammenbruch des Eisernen Vorhangs. Für viele (ehemalige) LehrstuhlmitarbeiterInnen bleiben vor allem die familiäre Atmosphäre am Lehrstuhl und die gemeinsamen Abende in der Dortmunder Bittermark in Erinnerung, bei denen Hartmut Dieterich und seine Frau Beate die KollegInnen zu sich nach Hause einluden.

Am 9. April 2020 ist Professor Dieterich verstorben.


 

Bodenpolitik, Vermessungswesen und Raumplanung in Dortmund: 1968-2018

Zum 50-Jahr-Jubiläum der Fakultät Raumplanung haben Ben Davy, Brigitte Hower, Heinz Kobs und Susanne Syska-Fleckes die Geschichte des Lehrstuhls Vermessungswesen und Bodenordnung (VBO; 1968–1996) und Bodenpolitik,Bodenmanagement und kommunales Vermessungswesen (BBV; seit 1996) aufgeschrieben. Der Text liegt dem VBO/BBV-Kapitel in der von Dietwald Gruehn, Christa Reicher und Thorsten Wiechmann herausgegebenen Festschrift 50 Jahre Dortmunder Raumplanung (2019, Berlin: Jovis) zugrunde (S. 87–113).

 1968-1975

Seele Rund

Professor Seele

 1977-1996

Dieterich Rund

Professor Dieterich

seit 1998

Davy Rund

Professor Davy

 
Zitat: »Mit der Herstellung der Einheit Deutschlands ist die Nutzung des Bodens als Investitionsobjekt zur unbestreitbaren Selbstverständlichkeit – zur deutschen Variante des »Mythos Boden« – geworden. Für die Raumplanung wurde dadurch zunehmend schwieriger, eine sozialgerechte Bodennutzung (§ 1 Abs. 5 BauGB) oder eine Bodenwirtschaft herzustellen, die »den Grundsätzen der Gerechtigkeit« und der »Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins« (Artikel 151 Weimarer Reichsverfassung) entspricht. Darin liegt eine Herausforderung, die den Lehrstuhl auch in den kommenden 50 Jahren beschäftigen wird.«

Interdiziplinärer Workshop zu Zweitwohnungspolitiken

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Vom 2. bis 6. September 2019 fand erstmalig der Jungforscher*Innen Workshop zu

Zweitwohnungspolitiken in Adelboden (Schweiz) statt. Ein interdisziplinärer Austausch stand für das Organisationsteam (Dr. Andreas Hengstermann, Astrid Maurer und Dr. Arthur Schindelegger) des grenzüberschreitenden Workshops (Deutschland, Österreich, Schweiz) im Vordergrund. Das Resümee

dieser 5 Workshoptage ist, dass weiterhin großer Forschungsbedarf im Themenfeld der Zweitwohnungspolitik existiert und bestätigt den Wunsch nach der Etablierung einer jährlich stattfindenden Tagung. Weitere Informationen zum Workshop und den Inhalten finden Sie hier.


Dr.-Ing. Egbert Dransfeld als Lehrstuhlvertreter

Mit 1. Oktober 2019 hat Herr Dr.-Ing. Egbert Dransfeld die Professurenvertretung am Lehrstuhl Bodenpolitik, Bodenmanagement und kommunales Vermessungswesen übernommen.

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Herr Dransfeld wird im Wintersemester 2019/2020 im Modul 14 die Vorlesung »Bodenmanagement« sowie im Modul 2 das Studienprojekt A 01 »Stadtschrott« betreuen. Im Sommersemester 2020 wird er im Modul 14 die Vorlesung »Grundstückswertermittlung« sowie im Modul 2 weiterhin das Studienprojekt A 01 »Stadtschrott« betreuen. Zudem wird Herr Dransfeld als Supervisor einschlägige Bachelor‑ und Masterarbeiten begleiten.

Die Forschungsschwerpunkte von Herrn Dransfeld umfassen Bodenordnung, Bodenmanagement, Baulandstrategien, Stadt und Boden sowie Anwendungen des Besonderen Städtebaurechts (insb. Sanierungs‑ und Entwicklungsmaßnahmen).

Herr Dransfeld hat zwischen 1984 und 1989 das Studium der Raumplanung an der Fakultät Raumplanung der (damals) Universität Dortmund absolviert. Er war von 1989 bis 1995 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl »Vermessungswesen und Bodenordnung« (Professor Dr. jur. Hartmut Dieterich) der Fakultät Raumplanung der (damals) Universität Dortmund beschäftigt. Seine 1993 erfolgreich verteidigte Dissertation »Funktionsweise städtischer Bodenmärkte in Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft – ein Systemvergleich« bildete einen innovativen Beitrag zur noch jungen Wissenschaft der vergleichenden Bodenpolitik. Im selben Jahr gründete Herr Dransfeld (u.a. gemeinsam mit Professor Dr. jur. Harmut Dieterich) das Institut für Bodenmanagement (IBoMa) in Dortmund dessen alleiniger Inhaber und Geschäftsführer er seit 2000 bis heute ist. Das IBoMa bearbeitet bundesweit im Schwerpunkt Forschungsvorhaben, Gutachten und städtebauliche Grundstücksbewertungen und städtebauliche Kalkulationen im Kontext von Stadt, Boden und Liegenschaften.

Herr Dransfeld ist Mitglied in der Architektenkammer NRW, in der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) – Ausschuss Bodenpolitik, im Lenkungskreis des Forums Baulandmanagement NRW, im Informationskreis für Raumplanung, der Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung (gif), im Gutachterausschuss des Ennepe-Ruhr-Kreises, im Umlegungsausschuss der Stadt Arnsberg und im Beirat für Problemimmobilien des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW. Zudem ist Herr Dransfeld als Dozent an der Bergischen Universität Wuppertal im Masterstudiengang »Real-Estate Management« (Modul 1, Architektur, Stadt– und Regionalplanung) tätig.

Jüngere Veröffentlichungen von Herrn Dransfeld beinhalten:

  • Wirtschaftliche Baulandbereitstellung – städtebauliche Kalkulation, VHW-Verlag 2003
  • Kommunale Boden- und Liegenschaftspolitik – Wohnbaulandstrategien und Baulandbeschlüsse auf dem Prüfstand, hrsg. vom Forum Baulandmanagement NRW 2017
  • Der kommunale Zwischenerwerb als Weg des Baulandmanagements – Arbeitshilfe, hrsg. vom Forum Baulandmanagement NRW, 2019

 


Eigentum verpflichtet

2019 09 26 BD Frankfurt IMG 3278Mit einem Vortrag auf der Fachtagung »Eigentum verpflichtet«, die am 26. September 2019 an der Frankfurt University of Applied Science stattfand, verabschiedete sich Benjamin Davy in den Ruhestand. Der Titel des Vortrags lautete Bodeneigentum als soziale Funktion. Was die Auslegung des Artikel 14 GG von Léon Duguit lernen könnte. Duguit vertrat eine Theorie des Eigentums nicht als Recht, sondern als soziale Funktion:

»Jeder einzelne hat gegenüber der Gesellschaft die Pflicht zur Erfüllung einer sozialen Funktion, die durch seine gesellschaftliche Stellung bestimmt wird. Wer Reichtümer besitzt vermag Leistungen zu erbringen, die weniger wohlhabende Individuen nicht erbringen können. … Aus sozialen Gründen ist der Reiche daher verpflichtet, solche Leistungen zu erbringen, und die Gesellschaft wird ihn nur und nur in dem Umfang schützen, in dem der Reiche seine soziale Funktion erfüllt« (Léon Duguit, Les transformations générales du droit privé depuis le Code Napoléon, 1912)

Die im Vortrag präsentierte Thesen finden Sie hier.

 


Bilder der Bodenpolitik 2018

Der Lehrstuhl zeigt jährlich eine neue Serie der Ausstellung »Bilder der Bodenpolitik / Faces of Land Policy« (GB III, 1. OG). Wie in jedem Jahr sind die Bilder zufällig entstanden, beim Spazierengehen oder auf Reisen.

Die Fakultät Raumplanung feiert ihre 50jährige Geschichte mit der Festschrift 50 Jahre Dortmunder Raumplanung, herausgegeben von Dietwald Gruehn, Christa Reicher und Thorsten Wiechmann (2019, jovis-Verlag, Berlin). Das ist ein guter Grund, in der vorläufig letzten Serie der Bilder der Bodenpolitik aus den Festschriftbeiträgen der Professorinnen und Professoren der Fakultät Raumplanung zu zitieren.

Die aktuellen Plakate und alle Plakate aus den Vorjahren sind Online!

(BD, 2020-05-19)


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BD (2016-11-20)