Land policy is about the choices we make and the actions we take when we, as a polity, consider land uses.
Land is territory. Land is real estate. Land is our natural environment. We appreciate land as a social construction ...

Die Bodenpolitik umfaßt alle politischen Entscheidungen und Handlungen, welche die Nutzungen des Bodens betreffen. Boden ist Territorium. Boden ist Immobilie. Boden ist Umweltgut. An der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund beschäftigen wir uns in Forschung und Lehre mit dem Boden als sozialer Konstruktion ...

2017 Sony and Ben»

This property belongs
(c) 2017 Selfie (right: Sony Pellissery)


N E U I G K E I T E N


Ben Davy new AESOP Vice President

2017 BD AESOP (c) LamkerThe Council of Representatives of the Association of European Schools of Spatial Planning has elected Ben Davy as AESOP's new Vice President. During the 2017 CoRep meeting prior to the annual AESOP conference in Lisboa (Portugal) agreed with Davy's agenda: »My most important goal would be to find a balance between the continuous prosperity of AESOP and the making of changes demanded by a generation of planners who had no voice in the definition of AESOP’s aims and institutions.«

Ben Davy will act as VP for one year and become President from July 2018 through July 2020. Another year as VP will conclude the term he has been elected for, among other things, the following goal: »European spatial planning can prosper even in times of austerity, nationalism, xenophobia, and alternative truths – provided it finds spaces of uninhibited and open exchange, committed to mutual respect, the freedom of expression, and the right to make mis-takes while being curious. Each annual congress can and must offer such a space. Therefore, the academic quality of future annual congresses will be a key ob-jective of my presidency.«


Neue Bücher — New books

2017 Pellissery Davy Jacobs CoverIm September 2017 erschien bei Springer Nature der von Sony Pellissery, Benjamin Davy und Harvey Jacobs herausgegebene Band Land policies in India: Promises, practices and challenges. Der Band enthält ausgewählte Beiträge zur Ersten Regionalkonferenz Süd-West Asien der International Academic Association on Planning, Law, and Property (PLPR), die 2015 in Bangalore (Indien) abgehalten wurde. Diese Konferenz bildete auch den formalen Asbchluß des DFG-geförderten Forschungsprojektes »Sozial-ökologische Bodenpolitik«, das durch Benjamin Davy als FLOOR-Teilprojekt (s.u.) zwischen 2010 und 2015 geleitet wurde. Von Davy stammt auch das erste Kapitel mit dem Titel Human dignity and property in land—A human rights approach. Am Bodeneigentum läßt sich besonders schwierig veranschaulichen, was in vielen Dokumenten des globalen und internationalen Menschenrechtsschutzes behauptet wird: Alle Menschenrechte erfließen aus der Menschenwürde! Doch gilt dies auch für das Bodeneigentum? Immerhin handelt es sich beim Bodeneigentum um ein Recht, das durch den Eigentümer vielfach auch zur Ausgrenzung und Ausbeutung anderer Menschen eingesetzt wird. Das Kapitel von Davy betrachtet diese Frage einerseits aus menschenrechtsdogmatischer, andererseits aus politikphilosophischer Sicht. Dabei erweist eine nüchterne rechtsdogmatische Analyse der wichtigsten Menschenrechtsdokumente: Privateigentum ist ein Menschenrecht! Freilich schützt es nicht in erster Linie das Fabrikseigentum oder große Immobilienvermögen einer Kapitalgesellschaft. Bodeneigentum als Menschenrecht schützt vor der Versklavung und der Zwangsehe, gewährleistet das Recht auf Eigentum am Arbeitslohn und verbürgt einen angemessenen Lebensstandard. Zudem gewährleisten die Menschenrechte auch den Eigentumsschutz in einer bürgerlichem Eigentum vergleichbaren Form—allerdings nur für Frauen, Migrant*innen, Menschen mit Behinderungen und rassisch Verfolgte. Für politische Philosophie erweist sich die Wechselbeziehung zwischen Menschenwürde und Bodeneigentum als vielschichtig. Während öfters gar keine Berührungspunkte vorzuliegen scheinen, ist das geschützte Bodeneigentum in manchen Fällen eine Voraussetzung, in anderen Fällen eine große Gefahr für die Menschenwürde. Angesichts solcher Vielschichtigkeit bieten übrigens die Menschenrechte einen hilfreichen Anhaltspunkt für einen polyrationalen Umgang mit Bodeneigentum und Menschenwürde.

Kolocek Book Cover

Der Verlag Palgrave Macmillan hat im August 2017 das neue Buch von Michael Kolocek herausgebracht: The Human Right to Housing in the Face of Land Policy and Social Citizenship. A Global Discourse Analysis. Das Buch faßt einige Ergebnisse des von der DFG geförderten Projektes FLOOR (= Financial Assistance, Land Policy, and Global Social Rights, www.floorgroup.de) zusammen. Michael Kolocek unterzieht in dem Buch das Menschenrecht auf Wohnen einer globalen Diskursanalyse und diskutiert, wie und warum sich die Wahrnehmung des Menschenrechts auf Wohnen von über hundert Mitgliedstaaten des International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights (ICESCR) in den vergangen vier Jahrzehnten gewandelt hat. Die Arbeit zeigt: Heutzutage diskutieren die Staaten das Menschenrecht auf Wohnen zunehmd vor dem Hintergrund einer »Global Social Citizenship«. Informelle Wohnverhältnisse erfahren sowohl im ICESCR Diskurs als auch in der internationalen Rechtsprechung eine zunehmende Aufmerksamkeit.

Auszüge aus dem ersten Kapitel (Introduction): »Housing is a human right. The present book is a story about the content of this right. It brings the different interpretations of housing rights to the center of attention. States can implement and interpret human rights in different ways. Scholars, Nongovernmental organizations (NGOs), or other experts have explored how states have implemented human rights on a policy level. Housing is, of course, a prominent spatial planning issue. However, this book does not address the implementation of the human right to housing on a spatial level, but rather on a discourse level. Its purpose is not to find out whether [...] more than one hundred [...] states worldwide have fulfilled their obligation to guarantee housing or not—but how the states talked about said obligation.«

Auszüge dem letzten Kapitel (Conclusion): »On a global level, the number of people living in poverty is decreasing, but the number of people living in inadequate housing is not. The states did not explicitly state this, but their way of talking about housing indicates that they have already begun to recognize that in the future, they will not be able to completely fulfill the human right to housing. [However, the states] recognized the complexity of inadequate housing and offered a broad catalog of measures to respond to it. They have already begun to recognize that millions of people are living outside of formal housing markets. Most of them have acknowledged that regarding them as criminals does not solve their housing problems. States Parties worldwide reported many groups of people affected by (or disadvantaged by and vulnerable to) inadequate housing—nationals as well as non-nationals such as asylum seekers or refugees—with a growing degree of detail. Therefore, a trend toward the globalization of social policy could also be proven in the ICESCR discourse. A few states not only entered the road to national social citizenship, but even to global social citizenship.«


DMB-Studienpreis für Michael Kolocek

MK DMB Preis3Für seine Dissertation zum Menschenrecht auf Wohnen wurde Michael Kolocek im Rahmen des Deutschen Mietertags 2017 in Magdeburg der DMB-Studienpreis Wohnungspolitik verliehen.

Der Preis wird seit 2015 alle zwei Jahre vom Deutschen Mieterbund e.V. (DMB) und dem Institut für Raumplanung der TU Dortmund (IRPUD) ausgelobt. Er dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Würdigung herausragender Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen, die sich auf innovative Weise mit einer Thematik aus dem Forschungsfeld „Wohnungspolitik“ befassen. In seiner Laudatio würdigte Dr. Armin Hentschel, Mitglied des Auswahlgremiums und Direktor des Instituts für soziale Stadtentwicklung (IFSS), die innovative methodische Herangehensweise sowie die kritischen Schlussfolgerungen der Dissertation.

 


25 Jahre an der Universität Dortmund

Susanne Syska, Sekretärin am Lehrstuhl Bodenpolitik, Bodenmanagement und kommunales Vermessungswesen (BBV), feierte am 9. Januar 2017 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Als Frau Syska am 2. Januar 1992 ihren Dienst an der Fakultät antrat, arbeite sie zunächst für den Lehrstuhl Systemtheorie und Systemtechnik von Professorin Walburga Rödding, zu der sie bis heute noch freundschaftlichen Kontakt pflegt. Im Jahr 2010 wechselte Susanne Syska zum Lehrstuhl BBV und trat in die Fußstapfen von Brigitte Hower, gewiss kein leichtes Unterfangen. Frau Syska belebte den Lehrstuhl BBV vom ersten Tag an und wurde nach nur kurzer Zeit zu einer unverzichtbaren Säule bei der Organisation von Forschung und Lehre. Aufgrund ihrer hervorragenden Englischkenntnisse trug sie maßgeblich zur internationalen Ausrichtung des Lehrstuhls bei und war stets eine gute Ansprechpartnerin, auch für internationale Studierende und Kooperationspartner. Professor Benjamin Davy dankte Susanne Syska im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehrstuhls für die langjährige Unterstützung und wünschte viel Erfolg und Gesundheit für die kommenden Jahre. 

2017 25 Jahre SSF

(MK, 2017-01-16)


Bilder der Bodenpolitik 2017

Der Lehrstuhl zeigt jährlich eine neue Serie der Ausstellung »Bilder der Bodenpolitik / Faces of Land Policy« (GB III, 1. OG). Wie in jedem Jahr sind die Bilder zufällig entstanden, beim Spazierengehen oder auf Reisen. Die Serie 2017 stellt Menschenwürde, Eigentum und Gerechtigkeit in den Mittelpunkt. Die Bilder entstanden unter anderem in Hong Kong, China und Taiwan, in Portugal oder in Deutschland.

Natürlich sind Plakate aus den Vorjahren auch weiterhin Online!

(BD, 2017-10-19)


BDDigital

Die meisten meiner Veröffentlichungen wurden von der BBV Digital Group (Thalia Borgs, Silvia Kleinlein, Franziska Zibell -- DANKE!) elektronisch aufbereitet und sind kostenfrei zugänglich. Publikationen, die aus rechtlichen Gründen mit einem Kennwort geschützt sind, stehen nur einem beschränkten Personenkreis offen. Fall Sie dazu gehören wollen, schreiben Sie mir bitte eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch├╝tzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und nennen die Veröffentlichung, an der Sie interessiert sind. 

Most of my publications have been digitalized by BBV Digital Group (Thalia Borgs, Silvia Kleinlein, Franziska Zibell -- THANK YOU!) and are available for free. Access to publications which are protected by a password for legal reasons is restricted. Please send me an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch├╝tzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! naming the title(s) you are interested in and I shall send you the password.

BD (2016-11-20)


Planning, land, and property

2016 Met Life NYC BDBenjamin Davy, as guest editor of Der öffentliche Sektor / The Public Sector, presents 12 articles in a special issue with the title »Planning, land, and property: Framing spatial politics in another age of austerity« (2016). The authors include both young and senior academics: Jesper M. Paasch and Jenny Paulsson (Sweden), Despina Dimelli (Greece), Fabian Thiel, Karsten Leschinski-Stechow (both from Germany), Francesco Lo Piccolo and Annalisa Giampino (Italy), Keith Henry, Greg Lloyd, and Emma Farnan (United Kingdom), Milan Husar and Maros Finka (Slovakia), Shruti Yerramilli (India), Zhe Huang (China and USA), Sony Pellissery and the Bengaluru 8 (India), James S. Krueger and Harvey M. Jacobs (USA). All articles deal with the political economy of owning—or not owning—a piece of land. Planning, land, and property contribute to this political economy in a variety of ways, and often under conditions that seem to justify another age of austerity. This theme varies from country to country: the loss of social welfare through land reforms in the People's Republic of China, the effects of austerity programs on Greek cities, the con game introduced to land policy by TTIP negotiations, or the crony capitalism corrupting land markets in Indian cities are examples of the critical relationship between planning, land, and property. The special issue is available OPEN ACCESS.

 


Dissertationspreis der TU Dortmund

2015-12-16 MKDer Dissertationspreis der TU Dortmund für das Jahr 2015 in der Kategorie Raumplanung wurde am 16. Dezember dem »Geburtstag« der Universität Dortmund – an Michael Kolocek verliehen. In seiner Promotionsschrift mit dem Titel »Land Policy and the Human Right to Housing« untersuchte Herr Kolocek alle Staatenberichte zum UN Sozialpakt (sowie zahlreiche weitere Dokumente) auf die große Spannbreite an Ideen und Strategien, um Menschen ihr Recht auf angemessenes Wohnen zu gewährleisten. Erstmals wurden die hunderten Staatenberichte einer bodenpolitisch und raumplanerisch fundierten Diskursanalyse unterzogen. Die zentrale Schlußfolgerung aus dieser aufwendigen, durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsarbeit: Um dem Menschenrecht auf angemessenes Wohnen (Artikel 11 Absatz 1 des UN Sozialpaktes) zu entsprechen, müssen Staaten mehr zur De-Kommodifikation des Bodens beitragen.

  


 40 Jahre an der Universität Dortmund

2015 HK 40Heinz Kobs, technischer Angestellter am Lehrstuhl Bodenpolitik, Bodenmanagement und kommunales Vermessungswesen, feierte am 1. Oktober 2015 sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Heinz Kobs hat während seiner Dienstzeit den tiefgreifenden Wandel in Kartographie und Vermessungswesen erlebt: von der Meßlatte und dem Rapidographen zu Geoinformationssystemen und digitaler Kartographie. Durch Selbststudium und Teilnahme an Fortbildungskursen hat Heinz Kobs diesen Wandel mitvollzogen und durch seine Beteiligung an Forschung und Lehre an der Fakultät Raumplanung mitgestaltet. Seit 10 Jahren war er Mentor für Studierende im Rahmen mehrerer Lehrveranstaltungen, insbesondere Planungskartographie und kartographische Kommunikation. Haben sich die technischen und handwerklichen Rahmenbedingungen für Kartographie, Bodenordnung und kommunales Vermessungswesen auch geändert, so sind es vor allem die Fähigkeiten zur Raumvorstellung und zur wirkungsvollen Kartengestaltung, die (unabhängig von Software und Hardware) zur wirkungsvollen visuellen Gestaltung räumlicher Planungen beitragen. Der neue Dekan der Fakultät Raumplanung, Herr Professor Grigoleit, dankte Heinz Kobs für seine langjährige Untrstützung der Fakultät Raumplanung. Professor Davy gratulierte Heinz Kobs zu seiner unermüdlichen Lernbereitschaft und dankte ihm für seine langjährige Unterstützung  in Forschung und Lehre.

(BD 2015-10-01)


Michael Kolocek

2015-05-18 Promotion M Kolocek 04(2. von rechts) besteht am 18. Mai 2015 seine Promotion zum Dr. rer. pol. mit Auszeichnung. Mitglieder der Prüfungskommission waren Professorin Rachelle Alterman (Technion Haifa, als Prüferin; 2. von links), Professor Lutz Leisering (Universität Bielefeld, Gutachter; rechts) sowie Professor Benjamin Davy (Vorsitzender und Gutachter). Die Promotion mit dem Titel »Land Policy and the Human Right to Housing« entstand im Rahmen des DFG-geförderten Forschungsvorhabens »Socio-ecological land policy«.

Aus dem Abstract:

The dissertation examines the human right to housing (Article 11 ICESCR) at the interface of social policy and land policy. The dissertation analyzes States Parties reports submitted between 1977 and 2010 as well as comments and opinions issued by the Committee on Economic, Social and Cultural Rights. This research has been conducted within the framework of the DFG-funded research project »FLOOR C—Socio-ecological land policy« (principal investigator: B. Davy). The dissertation uses qualitative and quantitative methods to analyze the communications exchanged under the ICESCR as »discourse«. The analysis is grounded in a theoretical understanding of »land«, the human right to housing, and »the social«. The dissertation concludes that land uses which are indispensable for achieving an adequate standard of living must be »de-commodified«. The concept of de-commodification, borrowed from a reading of Esping-Andersen, demands housing solutions outside of formal markets that treat housing only as a commodity.

(BD 2015-05-18)


Land Policy

Land Policy Routledge

Der Verlag Routledge bringt 2016 eine Paperback-Ausgabe des Buchs Land Policy von Benjamin Davy heraus (zunächst bei Ashgate im Jahr 2012 erschienen). Worum geht es in diesem Lehrbuch, das zugleich auch wichtige Ergebnisse des DFG-Projektes »Sozial-ökologische Bodenpolitik« veröffentlicht? »Good land policy provides a diversity of land uses with plural property relations. No single kind of property rules fits the purposes of all types of land uses. Neither is a detached single family house like a community garden, nor a highway like a retail chain. Each land use needs its own property fingerprint. The concept of Western ownership works with home ownership, but fails with community gardens, highways, or retail chains. Western ownership also fails in informal settings, particularly in the global South, although informality does not at all entail the absence of property relations. In everyday practice, private and common property relations often accommodate a wide variety of demands made by the owners and users of land. In a stark contrast, many theories of property and land policy fail to recognize plural property relations. The polyrational theory of planning and property reconciles practice and theory.«  MORE

 


DFG-Projekt »Socio-ecological land policy«

Das von der DFG geförderte Forschungsprojekt »Socio-ecological land policy« (Sozial-ökologische Bodenpolitik) gehört zur Forschungsgruppe FLOOR (= Financial Assistance, Land Policy, and Global Social Rights). Zur Website von FLOOR gelangen Sie HIER.

Jüngste Veröffentlichungen:

 


Surprising Developments

 2013 unexpect the expected 02 Jean Hillier
(c) 2013 Jean Hillier

Am 11. September 2011 hielt Professor Ben Davy auf Einladung der International Federation for Housing and Planning (IFHP) die Festansprache zur Eröffnung des 55. IFHP-Weltkongresses in Tallinn, Estland. Der Titel der Festansprache lautete: Surprising Developments − Urban Renewal in India and Germany. Der Text (samt Illustrationen) steht als FLOOR Working Paper No. 12 zum Download bereit.

»The development of land — the improvement of a tract of land by converting it from open space, farming, or brownfield to housing and other building purposes — is one meaning of development. But 'development' also has more than one meaning. What is the result of the development of land? Will there be more jobs, social tranquility, and environmental harmony? In a way, 'surprising development' is a tautology. Do developments not always involve the unexpected?
How do planners react to the ubiquity of surprises? Jean Hillier (2007: 315) says it quite cleverly: 'Spatial planning and governance are performances of representation and perspective. … Both fold together memory and anticipation.' Planners need to expect the unexpected. They have to be willing and able to remember. Nobody can understand or make places without being familiar with their past. Yet, planners do not merely continue the past into the present. They wish to define a perspective that helps us to live a better life in the future.«

Zitat aus dem FLOOR Working Paper No. 12

 


 

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